Français
Italiano

Der Schlaf

Die Schlaflosigkeit
Schlaftests

 

 

 

 

 

 

 

Alles über den Schlaf

Unterscheidet sich das Schlafverhalten verschiedener Menschen?


Zwar hat jeder Mensch einen unterschiedlichen Schlafbedarf, doch die Struktur des Schlafs ist immer gleich. Er besteht aus vier bis sechs Schlafzyklen pro Nacht, die man vielleicht am ehesten mit aufeinander folgenden Eisenbahnzügen vergleichen kann. Wie an einem richtigen Bahnhof kommt es dabei auf Pünktlichkeit an. Daher fällt auch das Einschlafen je nach Zeitpunkt mal leichter und mal schwerer. Der Anfang jedes Zyklus ist quasi die “Pforte” zum Schlaf – dadurch gelangt man in den Zug des Schlafs hinein. Jeder Zyklus dauert durchschnittlich etwa anderthalb Stunden. Innerhalb jedes Zyklus laufen verschiedene Schlafphasen ab (auch da der Vergleich mit dem Eisenbahnzug, die einzelnen Schlafphasen wären die einzelnen Waggons): Zuvorderst der langsame leichte Schlaf (Stadien 1 und 2), darauf folgt der langsame Tiefschlaf (Stadien 3 und 4) und schliesslich der so genannte REM-Schlaf (auch Traumschlaf oder paradoxer Schlaf genannt). Diese letzte Schlafphase beendet einen Zyklus – danach wacht man auf oder wartet auf den nächsten Zyklus (auf den nächsten Zug).

Die genaue Dauer eines Schlafzyklus ist individuell konstant und bleibt im Verlauf eines Lebens relativ stabil. Man kann sogar versuchen, ihn selbst zu messen, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist.

Im Lauf der Nacht verändert sich die Dauer, die man pro Zyklus in den einzelnen Stadien verbringt. So verbringt man am Ende der Nacht mehr Zeit im REM-Schlaf als am Anfang. Das erklärt, warum man oft gerade träumt, wenn der Wecker klingelt. Aber wenn man nicht sofort versucht, sich an den Traum zu erinnern, ist alles weg!


Greifen Sie auf das Kapitel Schlaf im PDF-Format zu.

 

Last update: 21 July 2005  |  © Copyright 2004-2010 sanofi-aventis - all rights reserved  |  Legal notice  |  Contact