|
Der erste Schritt wäre, Verhaltensweisen zu ändern, die mit einer schlechten Schlafhygiene zusammenhängen. Befolgen Sie dazu die weiter oben aufgeführten Ratschläge. Das ist nicht immer einfach, denn Gewohnheiten sind häufig fest verankert und bestimmte Umweltbedingungen können schwierig zu ändern sein (so wird man die Dicke seiner Wände nur schwer ändern können, um den Fernseher des Nachbarn nicht zu hören), aber man sollte sein Bestes tun!
Gelegentlich reicht dies bereits aus, um die Schlafqualität zu verbessern. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Wenn Sie mit dem Arzt über diese Probleme gesprochen haben und er zu einer Behandlung rät, ist sie auf Ihren speziellen Fall zugeschnitten. Da macht es wenig Sinn, auf die Schwester oder den Nachbarn zu hören - jede Schlafstörung ist anders. Wer an Schlaflosigkeit aufgrund von Depressionen oder allgemeinen Angstzuständen leidet, braucht eine andere Behandlung als Sie, wenn Sie nicht an diesen Symptomen leiden!
Hypnotika bzw. Schlafmittel sind Referenzbehandlungsmethoden für Schlaflosigkeit. Davon gibt es verschiedene Arten und auch hier sollten Sie sich an das halten, was Ihnen Ihr Arzt verschreibt. Sie sollten jedoch wissen, dass es heutzutage Medikamente gibt, die, wenn sie richtig eingesetzt werden, kein grosses Abhängigkeitsrisiko bergen. Ausserdem gibt es seit neuestem die Möglichkeit, die Mittel nur bei Bedarf zu nehmen. Ihr Arzt weiss Rat!
In gewissen Fällen können ergänzende Behandlungen nötig sein. Zum Beispiel Entspannungstechniken - dies ist insbesondere bei allgemeinen Angstzuständen nützlich. Weitere Techniken aus dem Bereich der Psycho- oder Verhaltenstherapie sollten nur von Spezialisten durchgeführt werden. Auch darüber kann Sie Ihr Arzt umfassend informieren.
|